Deutsche Stiftung Organtransplantation | Gemeinnützige Stiftung | Koordinierungsstelle Organspende
 

Teilleber-Lebendspende

Als Spender kommen gesunde Personen in Frage, die in einer engen emotionalen und/oder verwandtschaftlichen Beziehung zum Empfänger stehen. Die Spende muss freiwillig sein.

Der Spender muss in einem guten Gesundheitszustand sein. Dies sollte durch eingehende medizinische Untersuchungen gesichert sein. Er muss eine normal funktionierende Leber haben. Die Blutgruppe des Spenders muss zum Empfänger passen.

Die sogenannte Kreuzprobe (Crossmatch) muss negativ sein, d.h. das Serum (= Blutflüssigkeit) des Empfängers darf nicht mit den Lymphozyten (= weiße Blutkörperchen) des Spenders in einem speziellen Labortest reagieren. In diesem Test stehen die Lymphozyten des Spenders stellvertretend für die zu spendende Teilleber.

Die Entfernung eines Teiles der Leber beim Spender hat wie jede Operation gewisse Risiken: Es können Frühkomplikationen wie Wundinfekte, Blutungen, Thrombosen, Lungenembolien und Lungenentzündungen auftreten.

Das Risiko für den Spender lässt sich gegenwärtig schwer in Zahlen fassen. Die Voruntersuchungen und die Entnahmetechniken entwickeln sich weiter. Das Risiko ist vergleichbar mit einer Leberteilentfernung aus anderen Gründen.

Der Empfänger muss auf der Warteliste eines Transplantationszentrums aufgenommen und bei der Vermittlungsstelle als transplantabel gemeldet sein. Sein Gesundheitszustand muss eine Transplantation mit guten Aussichten für eine lange Funktionsfähigkeit des Transplantats zulassen.

 

Region Ost

Region Nord

Region Nord-Ost

Region Nordrhein-Westfalen

Region Mitte

Region Baden-Württemberg

Region Bayern