Deutsche Stiftung Organtransplantation | Gemeinnützige Stiftung | Koordinierungsstelle Organspende
 

Gesetzliche Regelungen – Beschreibung

Entscheidungslösung

Jede Bürgerin und jeder Bürger soll die eigene Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende auf der Grundlage fundierter Informationen prüfen und schriftlich festhalten. In Deutschland stellen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen ihren Versicherten derzeit alle zwei Jahre einen Organspendeausweis zur Verfügung, verbunden mit der Aufforderung seine persönliche Entscheidung in diesem Dokument schriftlich festzuhalten.

Erweiterte Zustimmungsregelung

Der Verstorbene muss zu Lebzeiten, z.B. per Organspendeausweis, einer Organentnahme zugestimmt haben. Liegt keine Zustimmung vor, können die Angehörigen über eine Entnahme entscheiden. Entscheidungsgrundlage ist der ihnen bekannte oder der mutmaßliche Wille des Verstorbenen.

Widerspruchsregelung

Hat der Verstorbene einer Organentnahme zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen, z.B. in einem Widerspruchsregister, so können Organe zur Transplantation entnommen werden. In einigen Ländern haben die Angehörigen ein Widerspruchsrecht.

Informationsregelung

Auch hier geht der Gesetzgeber grundsätzlich von einer Bereitschaft zur Organspende bei fehlendem Widerspruch zu Lebzeiten aus. Allerdings müssen die Angehörigen in jedem Fall über die geplante Entnahme unterrichtet werden. Ein Einspruchsrecht steht ihnen jedoch nicht zu.

 
  • Download

    Gesetzliche Regelungen im Eurotransplant-Verbund

    Gesetzliche Regelungen für die Entnahme von Organen zur Transplantation in den Ländern des Eurotransplant-Verbundes

    Download

    Der Artikel wurde in den Warenkorb gelegt.
    Zum Warenkorb Fenster schließen

     

Region Ost

Region Nord

Region Nord-Ost

Region Nordrhein-Westfalen

Region Mitte

Region Baden-Württemberg

Region Bayern