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Collaborative Transplant Study (CTS)

Ziel der 1982 initiierten Collaborative Transplant Study (CTS) ist es, durch kontinuierliche wissenschaftliche Auswertung multizentrischer Daten positive wie negative Einflussfaktoren auf das Ergebnis von Organtransplantationen zu identifizieren.

 

Sie wird koordiniert von der Abteilung Transplantationsimmunologie der Universität Heidelberg. Insgesamt nehmen mehr als 400 Transplantationszentren in 45 Ländern teil. Es wurden bisher Daten zu mehr als 300.000 Transplantationen ausgewertet.

  • CTS-Grafiken 2010

    Funktionsraten aller Transplantationen (CTS-Studie)

    Diese Abbildung präsentiert Daten der Collaborative Transplant Study (CTS) aus den letzten zehn Jahren. Dargestellt ist der Verlauf nach Transplantationen in Deutschland. Ziel der 1982 initiierten Studie ist es, durch die kontinuierliche wissenschaftliche Auswertung multizentrischer Daten positive wie negative Einflussfaktoren auf das Ergebnis von Organtransplantationen zu identifizieren. Sie wird koordiniert von der Abteilung Transplantationsimmunologie der Universität Heidelberg. Insgesamt nehmen mehr als 400 Transplantationszentren in 45 Ländern teil. Es wurden bisher Daten zu mehr als 300.000 Transplantationen ausgewertet. Weitere Informationen unter www.ctstransplant.org. Die DSO dankt Prof. Dr. med. Gerhard Opelz und dem CTS-Team für die Bereitstellung der Daten zur Erstellung des Jahresberichts.

    Funktionsraten nach Nierentransplantation (CTS-Studie)

    Die Fünf-Jahres-Transplantatfunktionsrate nach Nierentransplantation liegt bei der Transplantation von Organen lebender Spender bei 85,3 Prozent. Nach der Transplantation von Organen verstorbener Spender beträgt dieser Wert 70,7 Prozent. Grund für die bessere Funktionsrate bei Lebendspende ist die kürzere Ischämiezeit (Zeitraum der unterbrochenen Durchblutung eines Organs), da Organentnahme und Übertragung in einem Transplantationszentrum durchgeführt werden. Insgesamt liegt die Fünf-Jahres-Transplantatfunktionsrate nach Nierentransplantation in Deutschland bei 73,4 Prozent, international bei 78,9 Prozent.

    Funktionsrate nach Pankreastransplantation (CTS-Studie)

    Die Fünf-Jahres-Transplantatfunktionsrate nach einer Pankreastransplantation liegt derzeit in Deutschland bei 66 Prozent, international bei 67,4 Prozent.

    Funktionsrate nach Herztransplantation (CTS-Studie)

    Die Fünf-Jahres-Funktionsrate nach einer Herztransplantation liegt bei 66,6 Prozent, international gesehen bei 72,6 Prozent.

    Funktionsrate nach Lungentransplantation (CTS-Studie)

    Die Fünf-Jahres-Funktionsrate nach einer Lungentransplantation liegt bei 53,3 Prozent, international bei 54,8 Prozent.

    Funktionsraten nach Lebertransplantation (CTS-Studie)

    Die Fünf-Jahres-Funktionsrate nach einer Lebertransplantation beträgt bei der Übertragung von postmortal gespendeten Organen 54,7 Prozent. Bei der Transplantation nach einer Lebendspende liegt die Funktionsrate mit 56,2 Prozent geringfügig darüber. Insgesamt steht die Fünf-Jahres-Funktionsrate nach Lebertransplantationen deutschlandweit bei 54,9 Prozent, international bei 67,1 Prozent.

     
 

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