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31.03.2014 | Frankfurt am Main

Neuausrichtung der Koordinierungsstelle geprägt


Mit einer Feierstunde hat die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) Dr. jur. Rainer Hess als Hauptamtlichen Vorstand für Restrukturierung am 28. März in der DSO-Hauptverwaltung in Frankfurt verabschiedet. Nach 15 Monaten endet die Tätigkeit von Hess als Interimsvorstand bei der DSO.

 

Vorstände und Vertreter der Trägerorganisationen, Vertreter aus Politik und dem Gesundheitswesen blickten am vergangenen Freitag gemeinsam auf ein Jahr der Veränderungen zurück und dankten Hess für seine geleistete Arbeit. In nur wenigen Monaten war es dem Juristen gelungen, innerhalb der DSO gefestigte Organisationsstrukturen aufzubauen und gleichzeitig einen breiteren öffentlichen Dialog über Qualität und Transparenz in der Transplantationsmedizin anzustoßen.  

 

Die Ministerialdirektorin des Bundesministeriums für Gesundheit, Karin Knufmann-Happe, überbrachte nicht nur den Dank des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe, sondern würdigte Rainer Hess für die Ergebnisse seiner Arbeit, die er bei der DSO erreicht habe. Er habe eine schwierige Aufgabe übernommen, die nur mit großem Anstand und Tatkraft zu bewältigen gewesen sei. „Sie haben mit großer Besonnenheit entschieden, klare und deutliche Worte gefunden und für Transparenz gesorgt.“ Immer habe er den Dialog gesucht, Stabilität in der DSO hergestellt und damit auch einen wichtigen Beitrag für die Patienten auf der Warteliste geleistet.

 

Der Präsident der Bundesärztekammer, Professor Frank Ulrich Montgomery, hob in seiner Rede die Spuren hervor, die Hess im Gesundheitswesen und bei der DSO hinterlassen hat: „Er hat die DSO in gutes Fahrwasser gebracht, geordnete Strukturen aufgebaut und die Qualität der Arbeit der DSO gestärkt“, sagte er.

 

Prof. Dr. med. Björn Nashan, Vorsitzender des DSO-Stiftungsrates, machte deutlich, dass angesichts der zurückgegangenen Organspendezahlen die Krise noch nicht überwunden sei, Rainer Hess aber im vergangenen Jahr einen großen Schritt getan habe, um die Transplantationsmedizin insgesamt zu stärken. Vorstandskollege Thomas Biet dankte Hess für die vertrauensvolle und wertvolle Zusammenarbeit und würdigte ihn als Mann der klaren Worte und überlegten Taten. Als Vertreter der Geschäftsführenden Ärzte bedankten sich Dr. Detlef Bösebeck und Dr. Angelika Eder als Vertreterin der DSO-Mitarbeiter für die gute Zusammenarbeit: „Er hat immer verschiedene Meinungen angehört, bevor er Entscheidungen getroffen hat.“

 

Rainer Hess selbst blickte auf ein ausgefülltes Jahr zurück: „Wenn ich etwas mache, dann bringe ich mich voll ein. Die Arbeit bei der DSO war für mich nicht nur eine formale Aufgabe, sondern eine Herzensangelegenheit“, machte er deutlich. Für die Zukunft wünscht Hess der DSO, dass die begonnenen Prozesse fortgesetzt werden und das „Wir“-Gefühl weiter gestärkt wird. „Die Zusammenarbeit mit den Geschäftsführenden Ärzten, den Koordinatoren, den Mitarbeitern in den Regionen und der Hauptverwaltung hat mir gezeigt, dass alle hoch motiviert sind, sich für die Organspende einzusetzen.“

An seinen wohlverdienten Ruhestand denkt der agile Hess, der sich gerne immer wieder neuen Herausforderungen und Themen stellt, noch lange nicht. Auch der DSO versprach er weiterhin beratend zur Seite zu stehen.

 

Der DSO-Stiftungsrat berief Hess zum 1. Januar 2013 für ein Jahr als Interimsvorstand. Seine Hauptaufgabe war es, die private Stiftung zu einer Einrichtung mit stärker öffentlich-rechtlichem Charakter umzustrukturieren und Bund und Länder in die Stiftungsarbeit zu integrieren. Dem Engagement von Hess verdankt die DSO eine zügige Neustrukturierung von Stiftungsrat und Fachbeirat, um die vom Gesetzgeber vorgegebenen Anforderungen besser erfüllen zu können. Ein von Hess neu zusammengesetzter Bundesfachbeirat übernimmt die gesetzliche Aufgabe, bundeseinheitlich notwendige Standardisierungen der Arbeitsabläufe in der Organspende festzulegen. Darüber hinaus will sich Hess auch weiterhin für die Einrichtung eines bundesweiten Transplantationsregisters engagieren, um auf einer gesicherten Datengrundlage die Qualität der Organspende und Transplantation sicherzustellen und auf dieser Basis Vertrauen zu schaffen.

 

Ab dem 1. April 2014 ist Dr. Axel Rahmel neuer Medizinischer Vorstand der DSO und bildet gemeinsam mit dem Kaufmännischen Vorstand, Thomas Biet, MBA, den Vorstand der Koordinierungsstelle.

Bilder der Veranstaltung zusammen mit Bildunterschriften und dem Bildnachweis stehen nebenan zum Download bereit.


 
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