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14.02.2019 | Frankfurt am Main

„Das neue Gesetz bringt die Organspende auf einen guten Weg.“


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat heute das neue Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende verkündet. Es tritt am 01. April 2019 in Kraft. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) begrüßt die neuen gesetzlichen Regelungen als wichtige Voraussetzung, um die Organspende in Deutschland dauerhaft voran zu bringen.

Der Medizinische Vorstand der DSO, Dr. med. Axel Rahmel, erklärt: „Wir sind dankbar für die sehr breite politische Unterstützung, die die Organspende durch das neue Gesetz erhält. Dies ist für uns alle ein positives Signal – vor allem aber natürlich für die Patienten auf den Wartelisten. Die im Gesetz enthaltenen Vorgaben setzen genau an den Schwachpunkten an, die wir gemeinsam mit den Kliniken als Hürden im Prozess der Organspende identifiziert haben. Dazu gehören: verbesserte und verbindliche Rahmenbedingungen für die Arbeit der Transplantationsbeauftragten, eine aufwandsgerechte Vergütung der Entnahmekrankenhäuser sowie eine Qualitätssicherung beim Erkennen möglicher Organspender. Erstmals ist in dem neuen Gesetz auch die Angehörigenbetreuung als wichtiges Anliegen bei der Organspende verankert. Das setzt ein sichtbares Zeichen für die Wertschätzung der Organspende in unserer Gesellschaft.

Mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums arbeiten wir derzeit zusammen mit vielen weiteren Partnern an einem gemeinschaftlichen Initiativplan Organspende, um die gesetzlichen Regelungen mit Leben zu füllen. Dabei geht es um Maßnahmen, die die Prozesse in den Krankenhäusern vor und nach Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls betreffen und um eine stärkere gesellschaftliche Verankerung der Organspende.

Der Gesetzgeber hat zügig gute strukturelle Rahmenbedingungen geschaffen, um zukünftig mehr Organspenden zu ermöglichen. Allerdings wird es vermutlich einige Zeit dauern, bis die Maßnahmen des Gesetzes ihre Wirkung voll entfalten und zu einem stabilen Aufwärtstrend in der Organspende führen können.“

 


 
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