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20.07.2012 | Frankfurt am Main

Manipulationsvorwürfe an der Göttinger Universitätsklinik


An der Göttinger Universitätsklinik wurden laut Süddeutscher Zeitung in großem Stil Krankenhausunterlagen gefälscht. Dadurch bekamen ausgewählte Patienten bevorzugt Spenderorgane zugeteilt.

 

Die Bereiche der Organspende, -vermittlung und -transplantation sind im Transplantationsgesetz organisatorisch streng voneinander getrennt. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) steht an der ersten Stufe des Prozesses und ist ausschließlich für die Organspende und den Ablauf der Organspende zuständig. Die Spenderorgane werden laut dem Transplantationsgesetz nach Erfolgsaussicht und Dringlichkeit, also nach festgelegten medizinischen Kriterien an die Wartelisten-Patienten vergeben. Die Bundesärztekammer hat für Deutschland gemäß dem Transplantationsgesetz Richtlinien für die Organvermittlung erlassen.

 

Die Vorgänge an der Göttinger Universitätsklinik müssen lückenlos aufgedeckt werden. Das Thema Organspende darf damit nicht verknüpft werden. Das Vertrauen in das System von Organspende, Verteilung und Transplantation darf nicht darunter leiden, dass in einem Fall Fehlverhalten festgestellt wurde.


 
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    Birgit Blome

    Leitung

    Bereich Kommunikation

    Telefon +49 69 677 328 9401
    Telefax +49 69 677 328 9409

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    Deutsche Stiftung Organtransplantation
    Hauptverwaltung

    Deutschherrnufer 52
    60594 Frankfurt am Main

    Christine Kornhaas

    Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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