Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) unterstützt seit 25 Jahren die Entwicklung der Transplantationsmedizin durch ihr Engagement für die Organspende. Sie wurde am 7. Oktober 1984 vom Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. (KfH) in Neu-Isenburg gegründet.

Das im Jahr 1997 in Kraft getretene Transplantationsgesetz sieht die Einrichtung einer Koordinierungsstelle vor, die für die Vorbereitung und Durchführung der Organspende bundesweit Verantwortung trägt. Diese Funktion hat die DSO am 27. Juni 2000 übernommen. Ihre Aufgaben wurden durch einen Vertrag mit der Bundesärztekammer, dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen und der deutschen Krankenhausgesellschaft festgelegt.

Auf der Grundlage des Vertrages wurde Deutschland in sieben organisatorische Regionen für die Arbeit der DSO unterteilt. Die DSO übernahm die Verantwortung für den gesamten Organspendeprozess einschließlich des Transports. Sie stimmt die Zusammenarbeit zwischen den bundesweit etwa 1.400 Krankenhäusern und den rund 50 Transplantationszentren ab. Ausgenommen ist die Organvermittlung, die der Stiftung Eurotransplant im niederländischen Leiden übertragen wurde.